Es ist eine der wichtigsten heutigen Versicherungen. Sie sorgt für den Fall, in dem man seinen Beruf nicht mehr verrichten kann. Unabhängig davon, aus welchem Grund. Solche Fälle verlangen eine finanzielle Absicherung, damit jemand seinen Lebensstandard aufrecht behalten kann. Als Grundregel gilt, je höher das Alter, umso schwieriger wird es, einen optimalen Schutz zu bekommen. Wer also eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschliesst, der sorgt vor für den Fall, dass er den erlernten oder zuletzt praktizierten Beruf nicht mehr auszuüben imstande ist. Grund hierfür kann z.B. eine Krankheit oder eine Verletzung sein. Ob eine Berufsunfähigkeit vorliegt oder nicht, stellt dabei meistens ein Arzt fest. Gewisse Versicherungen räumen sich das Recht ein, dass die versicherte Person zu einem anderen Beruf verpflichtet werden kann. Man Das bezeichnet man als Verweisung. Die berufliche Alternative muss allerdings der Erfahrung und Ausbildung des Versicherten entsprechen und mit der bisherigen Lebensstellung entsprechen. Allerdings spielt es keine Rolle, wie die Job-Chancen stehen. Ob man in diesem neuen Beruf also auch eine Arbeit findet, liegt in der eigenen Verantwortung. Besonders wichtig: Der Versicherte muss vor dem Abschluss des Vertrages eine Reihe von Fragen beantworten. Ein wichtiger Punkt ist dabei die eigene Gesundheit und körperliche Verfassung. Mogelt man hier oder beschönigt man die Tatsachen, kann sich das auch negativ auf Versicherungsleistung auswirken. Beispiele wären zum Beispiel frühere Drogenabhänigkeit oder Krankheiten.
Eine granze Reihe von Berufsunfähigkeitsversicherungen sind heute mit Lebens- und Rentenversicherung kombiniert. Obwohl es meistens auch denkbar ist, eine ausschliessliche Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschliessen. Doch gerade wenn jemand noch für andere Personen sorgen muss und etwa eine Familie hat, machen solche kombinierten Vierscherungen absolut Sinn. Bei Berufsunfähigkeit oder auch beim Tod werden dann die Hinterbliebenen unterstützt und haben so eine finanzielle Absicherung. Mit dem Rentenalter spätestens wird die Versicherungssumme ausbezahlt.
Diese Versicherungen belaufen sich von ein paar hundert Euro bis zu über tausend. Das Alter des Versicherten ist dabei genau so entscheidend wie die Tätigkeit, die er ausübt. Je gefährlicher die Tätigkeit, desto höher die Prämie. Wer einen Bürojob hat und somit am ungefährlichsten lebt, der oder die kommt deshalb auch bei der Prämie am billigsten davon. Und obwohl diese Versicherungen in der Regel bis zum Erreichen des Rentenalters laufen, lassen sich auch kürzere Laufzeiten vereinbaren. In einem solchen Fall muss man aber wissen, ob man bis dann genügend Erspartes hat, um die Zeit bis zum tatsächlichen Rentenalter finanziell überbrücken zu können.
Mindestens so entscheidend wie die Kosten sind allerdings auch die Vertragsbedingungen. Wann genau zahlt die Versicherung? Kann sie mich zur Ausübung eines anderen Berufes verpflichten. Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen. Am Sichersten ist es, eine Versicherung zu wählen, die genau auf dieses Verweisungsrecht verzichtet. Dann gibt es im Ernstfall kein böses Ende.